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nä 08/2017
aktualisiert am: 15.08.2017

 

  Honorar & Verträge

help writing online dating profile Neues Jahr startet mit 4,4 Prozent Honorarumsatzsteigerung

Ergebnisse der Honorarabrechnung 1/2017


 

Mit über vier Prozent Honorarwachstum bei gut drei Prozent Fallzahlzuwachs setzt sich der Trend eines moderaten Realwachstums aus dem vergangenen Jahr im ersten Quartal 2017 für die niedersächsischen Vertragsärzte fort.

Der ausgeschüttete Gesamthonorarumsatz ist in 1/2017 gegenüber dem Vorjahresquartal wie folgt gestiegen:

Insgesamt:+4,4 Prozent
Pro Arzt:+3,9 Prozent
Fachärzte gesamt: +4,8 Prozent
Fachärzte pro Arzt:+3,9 Prozent
Hausärzte gesamt:+3,8 Prozent
Hausärzte pro Arzt:+3,9 Prozent
Fachärzte gesamt: +7,9 Prozent seit 1/2015
Fachärzte pro Arzt:+6,1 Prozent seit 1/2015
Hausärzte gesamt:+7,6 Prozent seit 1/2015
Hausärzte pro Arzt:+7,8 Prozent seit 1/2015


Die etwas höhere Honorarsteigerung im fachärztlichen Versorgungsbereich relativiert sich infolge der unterschiedlichen Arztzahlentwicklung, sodass das ausgezahlte Honorar je Arzt in beiden Versorgungsbereichen im Vergleich zum Vorjahresquartal annähernd gleich ausfällt.

Aktuelle Situation


Der Orientierungswert wurde für das Jahr 2017 gegenüber dem Vorjahr um 0,9 Prozent auf 10,53 Cent erhöht. Dies entspricht bundesweit einer Erhöhung der Gesamtvergütungen um etwa 315 Millionen Euro. Neben der Erhöhung der Preiskomponente konnte im Hinblick auf die steigende Morbidität mit den niedersächsischen Kassenverbänden auch eine Erhöhung der Mengenkomponente vereinbart werden. Die morbiditätsbedingte Gesamtvergütung (MGV) wurde demnach in 2017 um weitere 0,5646 Prozent gesteigert.

Vor dem Hintergrund, dass das vorgesehene jährliche Vergütungsvolumen für die qualifizierten nichtärztlichen Praxisassistenten in 2015 und 2016 nicht ausgeschöpft werden konnte, hat der Bewertungsausschuss die entsprechende Förderung mit Wirkung zum 1. Januar 2017 ausgeweitet. Der Strukturzuschlag für Kosten wie Ausbildung, höhere Gehälter und zusätzliche Praxisausstattung (GOP 03060) steigt von 2,30 auf 3,58 Euro je Behandlungsfall. Er wird auf die hausärztliche Strukturpauschale (GOP 03040) gezahlt; künftig für bis zu 700 Fälle (alt: 584). Damit erhalten Ärzte bis zu 2.506 Euro im Quartal und damit eine fast doppelt so hohe Förderung. Neben der höheren Strukturförderung wurde vereinbart, dass mehr Hausarztpraxen von der Förderung nichtärztlicher Praxisassistenten profitieren sollen. Dazu wurde die als Abrechnungsvoraussetzung durchschnittlich zu erfüllende Mindestzahl von Behandlungsfällen beziehungsweise Mindestzahl von Patienten, die älter als 75 Jahre alt sind, abgesenkt. Ein Hausarzt mit einer vollen Zulassung kann danach einen Praxisassistenten genehmigt bekommen, wenn er durchschnittlich mindestens 700 Behandlungsfälle je Quartal (alt: 860) oder durchschnittlich 120 Fälle je Quartal bei über 75-jährigen Patienten (alt: 160) nachweist. Bei mehreren Hausärzten in der Praxis erhöhen sich diese Mindest-Fallzahlen um 521 (alt: 640) bzw. 80 (alt: 120 Fälle) je weiteren Hausarzt. Einen Zuschlag gibt es außerdem auf die Vergütung für Hausbesuche durch einen qualifizierten nichtärztlichen Praxisassistenten (GOP 03062). Die entsprechende Vergütung steigt damit von 17,32 auf 19,59 Euro. Für den Mitbesuch (GOP 03063) werden 14,32 Euro statt 12,73 Euro gezahlt.

Da auch das jährliche Vergütungsvolumen zur Förderung der Sozialpädiatrie nicht ausgeschöpft wurde, wird die Berechnungsmöglichkeit des entsprechend 2015 eingeführten Zuschlags ausgeweitet. Ab dem 1. Januar 2017 kann die GOP 04356 EBM nun dreimal statt bisher zweimal im Krankheitsfall angesetzt werden. Des Weiteren hat der Bewertungsausschuss eine Anhebung der Vergütung der Vorsorgeuntersuchungen U2 bis U9 an die durch die neugefasste Kinder-Richtlinie erweiterten Untersuchungs- und Beratungsinhalte beschlossen. Das Mukoviszidose-Screening wird durch zusätzliche Leistungsinhalte und Anhebung der Leistungsbewertung der GOP 01707 sowie neue Leistungspositionen für die Aufklärung der Eltern und die Labordiagnostik in den EBM aufgenommen.

Die Bewertung der Zuschläge für Infektionsdialysen nach den GOP 40835 und 40836 wird unter anderem aufgrund gestiegener Kosten für Hygienemaßnahmen in einem mehrstufigen Verfahren zum 1. Januar 2017 sowie zum 1. Januar 2018 deutlich angehoben. Darüber hinaus überprüft der Bewertungsausschuss zum 1. Januar 2019, ob die Höhe der Bewertung sachgerecht ist oder die Notwendigkeit einer weiteren Anpassung der Höhe der Kostenpauschalen besteht.

Die wichtigsten Änderungen zum Vorjahresquartal auf einen Blick:


- Anhebung des EBM-Orientierungswertes um +0,9 Prozent auf 10,53 Cent ab 1/2017,
- MGV-Steigerung zur Berücksichtigung der Veränderung der Morbiditätsstruktur um +0,5646 Prozent ab 1/2017,
- Ausweitung der Förderung von qualifizierten nichtärztlichen Praxisassistenten sowie der Sozialpädiatrie ab 1/2017,
- Anhebung der Vergütung der Vorsorgeuntersuchungen U2 bis U9 und Aufnahme des Mukoviszidose-Screenings in den EBM ab 1/2017,
- Einführung des Medikationsplans in den EBM mit extrabudgetärer Vergütung ab 4/2016,
- Abbildung des Mehraufwands im EBM für Herzkatheteruntersuchung und perkutane Koronarinterventionen im Zusammenhang mit der sektorenübergreifenden Qualitätssicherung ab 4/2016,
- umfangreiche überarbeitung der humangenetischen Leistungen im EBM ab 3/2016 mit weiteren Detailänderungen ab 1/2017,
- neue EBM-Kapitel 37/38 zur Stärkung von Pflegeheimversorgung und Delegation ab 3/2016,
- neue Leistungen im EBM zur spezialisierten geriatrischen Diagnostik und Versorgung ab 3/2016,
- Entdeckelung der Soziotherapie ab 2/2016 und
- Einführung der Funktionsanalyse eines implantierten Kardioverters bzw. Defibrillators oder eines implantierten Systems zur kardialen Resynchronisationstherapie als erste telemedizinische Leistungen in den EBM ab 2/2016.

Weitere Änderungen zum Vorjahresquartal


Seit dem 1. Oktober 2016 haben Patienten Anspruch auf einen sogenannten bundeseinheitlichen Medikationsplan, sofern sie mindestens drei zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen verordnete, systemisch wirkende Medikamente gleichzeitig einnehmen oder anwenden. Die diesbezügliche Vergütung erfolgt für die ersten zwei Jahre extrabudgetär, d.h. auch außerhalb von RLV/QZV. Je nach Arztgruppe bzw. ob es sich um chronisch kranke Patienten handelt, erfolgt die Vergütung a) als Zuschlag auf die Chronikerpauschale (für Haus- und Kinderärzte) oder b) als Zuschlag zur fachärztlichen Grundpauschale (bei den meisten Facharztgruppen) oder c) als Einzelleistung (neue GOP 01630 EBM). Die Zuschläge werden unter Beachtung der Abrechnungsausschlüsse von der KVN automatisch zugesetzt.

Kardiologen sind seit dem Start der sektorübergreifenden Qualitätssicherung am 1. Januar 2016 verpflichtet, jede Herzkatheteruntersuchung und perkutane Koronarintervention zu dokumentieren. Im Bewertungsausschuss konnte mit Wirkung zum 1. Oktober 2016 eine Einigung zur Vergütung des Mehraufwandes und der Abbildung im EBM erzielt werden. Die Abrechnung der Datenerfassung, Dokumentation und Datenübermittlung erfolgt über die GOP 34291 "Herzkatheteruntersuchung mit Koronarangiographie". Der obligate Leistungsinhalt der GOP wird dazu um die Maßnahme der Qualitätssicherung sowie um ein Aufklärungsgespräch erweitert. Die Bewertung wird um 92 Punkte auf 3.227 Punkte erhöht. Zudem wird eine Kostenpauschale 40306 in den EBM aufgenommen.

Zum 1. Juli 2016 wurden neue Leistungen zur spezialisierten geriatrischen Diagnostik und Versorgung in den EBM aufgenommen. Die neuen Leistungen sind für Patienten mit einem besonders aufwändigen geriatrischen Versorgungsbedarf bestimmt und finden sich im neuen EBM-Abschnitt 30.13. Die Vergütung der neuen GOP erfolgt extrabudgetär.

Ebenfalls mit Wirkung zum 3. Quartal 2016 erhalten Anästhesisten im Rahmen des Patientenadaptierten Narkosemanagements bei Kataraktchirurgie die Möglichkeit, entsprechend der medizinischen Notwendigkeit und patientenindividuell zwischen den Verfahren Analgesie beziehungsweise Sedierung, Narkose und überwachung der Vitalfunktionen ("Stand-by") auszuwählen beziehungsweise diese Verfahren stufenweise zu kombinieren.

Zum 1. Juli 2016 hat der Bewertungsausschuss zur Stärkung der Pflegeheimversorgung und Delegation zwei neue Kapitel in den EBM eingeführt. Im neuen Kapitel 37 werden die Kooperations und Koordinationsleistungen in Pflegeheimen geregelt. Es enthält mehrere neue GOP, mit denen der zusätzliche Aufwand von Haus- und Fachärzten für eine regelmäßige Abstimmung und Koordinierung der Versorgung von Pflegeheimbewohnern honoriert werden soll. Die Leistungen können nur von Vertragsärzten berechnet werden, die einen Kooperationsvertrag nach § 119 SGB V mit einem Pflegeheim gegenüber der KV nachweisen, der die Anforderungen der Anlage 27 BMV-Ä erfüllt. Das neue Kapitel 38 enthält die delegationsfähigen Leistungen, welche nunmehr auch von im fachärztlichen Bereich tätigen Vertragsärzten für die Delegation von Leistungen an qualifizierte nichtärztliche Praxisassistenten abgerechnet werden können. Die KBV konnte zudem erreichen, dass diese GOP zur Förderung nichtärztlicher Praxisassistenten im fachärztlichen Bereich auch für Haus- und Kinderarztpraxen gelten. Damit können auch kleinere Hausarztpraxen von der Förderung profitieren, die bislang aufgrund ihrer zu niedrigen Fallzahlen nicht die entsprechenden EBM-Ziffern aus dem hausärztlichen Kapitel abrechnen konnten. Die Vergütung für beide neuen EBM-Kapitel erfolgt extrabudgetär bzw. außerhalb von RLV und QZV.

Der Bereich Humangenetik im Kapitel 11 des EBM wurde mit Wirkung zum 3. Quartal 2016 grundlegend überarbeitet. Ziel der überarbeitung war es, die genetischen Leistungen im EBM an den aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik anzupassen. Zu den Änderungen gehört, dass die humangenetischen Leistungen jetzt im EBM in konstitutionelle genetische Untersuchungen (Abschnitt 11.4) und in tumorgenetische Untersuchungen (Abschnitt 19.4) gegliedert sind. Die ärztlichen Kosten und die Gemeinkosten der konstitutionellen und tumorgenetischen Laborleistungen wurden in Pauschalen zusammengefasst. Zudem wurde vereinbart, dass einige genetische Leistungen ab 3/2016 extrabudgetär vergütet werden.

Als weitere neue Leistungen hat der Bewertungsausschuss zum 1. April 2016 zwei Operationsverfahren zur Holmium-Laserresektion und Holmium-Laserenukleation der Prostata in den Anhang 2 zum EBM aufgenommen.

Die Funktionsanalyse eines implantierten Kardioverters bzw. Defibrillators oder eines implantierten Systems zur kardialen Resynchronisationstherapie (CRT-P, CRT-D) kann ab dem 1. April 2016 auch telemedizinisch durchgeführt und nach dem EBM abgerechnet werden.

Laborreform: Regelungen für Speziallabor für Nichtlaborärzte


Die KBV hat mit verbindlicher Wirkung zum 4. Quartal 2012 Vorgaben zur Vergütung laboratoriumsmedizinischer Leistungen erlassen. Diese sollen dazu führen, dass deutschlandweit die Laborleistungen einheitlich vergütet werden. Die von der KBV vorgegebene so genannte Laborabstaffelungsquote "Q" beläuft sich für das 1. Quartal 2017 auf 91,58 Prozent.

Für die Arztgruppen Rheumatologie, Endokrinologie, Nuklearmedizin, Hämatologie, Dermatologie, Gynäkologie, Pneumologie und Urologie sieht die KBV-Vorgabe zusätzlich für die OIII-Eigenerbringung die Bildung von Speziallabor-Budgets vor. Seit 1/2014 berechnet sich die diesbezügliche Obergrenze nach der sogenannten Referenzfallwertmethode. Ausnahmen sind nur für solche Praxen möglich, die der KV nachweisen, dass sie die Anforderungen der Richtlinie der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen erfüllen.

Die Quotierung mit der Laborquote "Q" bleibt davon unbenommen. Von dieser Quotierungsregelung gibt es keine Ausnahme.

Praxisbesonderheiten


Die Bedeutung der Praxisbesonderheiten nimmt - insbesondere im fachärztlichen Versorgungsbereich - weiter stetig zu. So beläuft sich für 1/2017 der auf Praxisbesonderheiten entfallende Anteil am zugewiesenen RLV-/QZV-Budget der Fachärzte auf durchschnittlich 9,3 Prozent. Im hausärztlichen Versorgungsbereich machen Praxisbesonderheiten im Durchschnitt nur etwa 0,7 Prozent des budgetierten Gesamtvolumens aus (Hausärzte: 0,4 Prozent / Kinderärzte: 3,6 Prozent).

Um eine Doppelförderung desselben Falles einerseits im Rahmen der Stärkung der Grundversorgung durch PFG bzw. hausärztliche Zusatzpauschale (PHG) sowie andererseits als Praxisbesonderheit auszuschließen, werden bei PFG/PHG-berechtigten und als Praxisbesonderheit gekennzeichneten Fällen die diesbezüglichen PFG-QZV-Zuweisungen bzw. der EBM-Wert der PHG (GOP 03040/04040 EBM) auf die Höhe der Praxisbesonderheit angerechnet. Damit ist eine klare Trennung der Förderung zwischen Grund- und Spezialversorgung gewährleistet.

Als Arztgruppen mit dem höchsten Honoraranteil an Praxisbesonderheiten sind insbesondere Anästhesisten, Neurochirurgen, Hämato-/Onkologen sowie Fachärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie zu nennen, bei denen der diesbezügliche Anteil in 1/2017 zwischen 39 und 59 Prozent liegt. Das zur Vergütung der Praxisbesonderheiten notwendige Honorarvolumen wird - neben den im Rahmen der Zuschläge für besonders förderungswürdige Leistungen hierfür von den Krankenkassen seit 1/2013 zusätzlich zur Verfügung gestellten Mitteln - durch Vorweg-Abzug bei den Fachärzten aus dem Versorgungsbereich bzw. ab 4/2015 im hausärztlichen Versorgungsbereich aus dem jeweiligen Arztgruppentopf aufgebracht.

Aufteilung des ausgezahlten Honorars nach Leistungsbereichen


Der mit 40,7 Prozent größere Anteil extrabudgetärer Leistungen (EBM-entdeckelte Leistungen und Sonderverträge) im fachärztlichen Bereich (Hausärzte: 15,5 Prozent) resultiert insbesondere aus der Tatsache, dass Psychotherapie und Präventionsleistungen dort in höherem Maße sowie Dialysen und ambulante Operationen nahezu ausschließlich erbracht werden. Auch ein großer Teil der neu in den GKV-Leistungskatalog aufgenommenen Leistungen, die oftmals extrabudgetär vergütet werden, sind fachärztliche Leistungen. Bei den Hausärzten kommen noch die HzV-Leistungen hinzu, welche mittlerweile einen Anteil von 3,5 Prozent des hausärztlichen Gesamthonorarumsatzes ausmachen.

Auch bei den Vorab-Leistungen ist der Anteil im fachärztlichen Bereich mit 15,4 Prozent höher als die 10,6 Prozent im hausärztlichen Bereich. Hier hat sich der Anteil der Hausärzte jedoch durch die Einführung der neuen Leistungsbereiche Geriatrie, Sozialpädiatrie und Palliativmedizin im Rahmen der Weiterentwicklung des Hausarzt-EBM merklich erhöht. Hinzu kommt ein Kosten-Anteil von 1,9 Prozent bei den Fachärzten und 0,1 Prozent bei den Hausärzten.

Leistungen, die sehr aufwändig, aber nicht typisch für alle Ärzte einer Arztgruppe sind, finden sich vorwiegend im Bereich der Qualifikationsgebundenen Zusatzvolumen (QZV) wieder. Da das Aufgabenspektrum innerhalb der fachärztlichen Gruppen wesentlich stärker differenziert und die Abrechnungsbestimmungen des EBM ebenso vielfältig sind, ist der Anteil der QZV-Leistungen bei Fachärzten mit 14,2 Prozent höher als bei den Hausärzten mit 6,7 Prozent, die im Wesentlichen Pauschalen aus dem RLV-Bereich abrechnen.

Ausschöpfungsgrade von RLV und QZV

Die RLV-/QZV-Ausschöpfungsgrade (jeweils inklusive der genehmigten Praxisbesonderheiten) fallen in den beiden Versorgungsbereichen weiterhin recht unterschiedlich aus. So wurde im fachärztlichen Bereich das mitgeteilte RLV/QZV-Vergütungsvolumen in 1/2017 um durchschnittlich 38,4 Prozent überschritten, wohingegen Haus- und Kinderärzte hier im Durchschnitt betrachtet nur eine überschreitung von 8,3 Prozent aufweisen. Diese Zahlen sind statistische Durchschnittswerte. Sie errechnen sich aus einer Vielzahl von Einzel- und Gemeinschaftspraxen, die aus EBM-bedingten, praxisspezifischen, regionalen und/oder morbiditätsbedingten, aber teilweise auch aus arztindividuellen Gründen ihr RLV/QZV teilweise sehr stark über- oder unterschritten haben. Im Einzelfall bieten die KVN-Bezirksstellen hier jedem Arzt eine individuelle Beratung an, um bereits im Vorfeld Möglichkeiten eines wirtschaftlicheren Praxisangebots zu eruieren.

RLV-/QZV-Ausschöpfungsgrad nach Arztgruppen
(über- und Unterschreitungen wurden auf Arztgruppenebene saldiert)

AGArztgruppenbezeichnungAusschöpfungsgrad in %
01-0 AllgeFachärzte für Innere und Allgemeinmedizin, Allgemeinmedizin,
 Praktische Ärzte, Fachärzte für Innere Medizin, die dem
 hausärztlichen Versorgungsbereich angehören108,4%
02-0 KindeFachärzte für Kinder- und Jugendmedizin, die dem
 hausärztlichen Versorgungsbereich angehören107,8%
Summe Hausärzte108,3%
13-0 AnästFachärzte für Anästhesiologie102,0%
14-0 AugenFachärzte für Augenheilkunde153,6%
15-0 ChiruFachärzte für Chirurgie, für Kinderchirurgie, für Plastische
 Chirurgie, für Herzchirurgie127,3%
50-0 NeuChFachärzte für Neurochirurgie139,4%
16-0 FraueFachärzte für Frauenheilkunde131,5%
17-0 KünstFachärzte für Frauenheilkunde mit
 fakultativer WB Endokrinologie
 und Reproduktionsmedizin und den abgerechneten
 GONRn 08541 - 08561144,4%
18-0 HNO-ÄFachärzte für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde135,3%
19-0 DermaFachärzte für Haut- und Geschlechtskrankheiten123,8%
21-0 IntFAFachärzte für Innere Medizin ohne Schwerpunkt, die dem
 fachärztlichen Versorgungsbereich angehören113,0%
22-0 AngioFachärzte für Innere Medizin mit (Versorgungs-)
 Schwerpunkt Angiologie168,9%
25-0 GastrFachärzte für Innere Medizin mit (Versorgungs-)
 Schwerpunkt Gastroenterologie126,1%
26-0 HämatFachärzte für Innere Medizin mit (Versorgungs-)
 Schwerpunkt Hämato-/Onkologie108,5%
27-0 KardiFachärzte für Innere Medizin mit (Versorgungs-)
 Schwerpunkt Kardiologie176,9%
28-0 InvasFachärzte für Innere Medizin mit (Versorgungs-)
 Schwerpunkt Kardiologie und invasiver Tätigkeit und
 abgerechneter GONR 34291162,2%
29-0 PneumFachärzte für Innere Medizin mit (Versorgungs-)
 Schwerpunkt Pneumologie140,3%
30-0 RheumFachärzte für Innere Medizin mit (Versorgungs-)
 Schwerpunkt Rheumatologie178,1%
61-0 NephrFachärzte für Innere Medizin mit (Versorgungs-)
 Schwerpunkt Nephrologie156,4%
31-0 KiPsyFachärzte für Kinder- und
 Jugendpsychiatrie und -psychotherapie106,2%
32-0 MKGesFachärzte für Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgie193,3%
33-0 NerveFachärzte für Nervenheilkunde/Neurologie117,9%
35-0 NukleFachärzte für Nuklearmedizin190,6%
36-0 OrthoFachärzte für Orthopädie132,8%
39-0 Psy30Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie
 mit einem Anteil an Leistungen der Richtlinien-
 Psychotherapie nach Kapitel 35.2
 des EBM im Vorjahresquartal von mehr als 30 %107,0%
43-0 RadioFachärzte für Diagnostische Radiologie 178,7%
47-0 UroloFachärzte für Urologie132,6%
48-0 PhyReFachärzte für Physikalisch-Rehabilitative Medizin168,0%
Summe Fachärzte138,4%
Gesamtergebnis121,4%



Feste Punktwerte / Orientierungswert

Für alle entdeckelten Leistungsbereiche, Vorab-Leistungen sowie RLV/QZV-Leistungen bis zur individuell mitgeteilten diesbezüglichen Budgetobergrenze wird ein fester Punktwert in Höhe von 10,53 Cent gezahlt. In Berufsausübungsgemeinschaften/MVZ werden die individuellen RLV und QZV der Ärzte summiert, wodurch u. a. Arbeitsspitzen und Urlaube besser aufgefangen werden können. Etwa 33,9 Prozent des im 1. Quartal 2017 ausgeschütteten Gesamthonorarvolumens wird von den Kassen als Einzelleistung ohne Mengenbegrenzung gezahlt. Der Anstieg im Vergleich zum Vorjahr (1/2016: 32,8 Prozent) resultiert hier vor allem aus der Einführung des Medikationsplans, der Ausweitung der Förderung von nichtärztlichen Praxisassistenten sowie einem deutlichen Anstieg im Bereich der ambulanten Operationen (u.a. auch aufgrund der Einführung des patientenadaptierten Narkosemanagements bei Kataraktchirurgie). Aufgrund dieses Anstiegs stellen die ambulanten Operationen mit einem Anteil von nunmehr 5,7 Prozent erstmals den gewichtigsten extrabudgetären Bereich dar. Weitere größere Bereiche sind die Dialysesachkosten mit 5,6 Prozent, Leistungen der Prävention (GOP 01707-01735, 01770-01816 EBM) mit 5,0 Prozent sowie die Psychotherapie mit 4,5 Prozent. Mit etwas Abstand folgen Strahlentherapie mit 1,8 Prozent, die hausarztzentrierte Versorgung mit 1,4 Prozent sowie DMP-Leistungen mit einem Anteil in Höhe von 1,3 Prozent am Gesamthonorarvolumen. Einzelleistungsvergütung ist im Vergleich zur Gesamtvergütung nur so lange vorteilhaft, wie die Leistungsmenge steigt. Bei sinkender Leistungsmenge zeigt hingegen das Budget seine Stärke.
Besonders dynamisch im Vergleich zum Vorjahresquartal entwickelten sich in 1/2017 mit einem Honorarzuwachs von 15,1 Prozent die Schutzimpfungen. Es folgen mit einem Zuwachs von 12,3 Prozent die Sozialpsychiatrie sowie mit einem Plus von 10,3 Prozent die strahlentherapeutischen Leistungen. Einen Rückgang im Vergleich zum Vorjahr hatten im 1. Quartal 2017 hingegen die Hausarztzentrierte Versorgung (-6,7 Prozent) sowie die Substitution (-4,9 Prozent) zu verzeichnen.

Abstaffelungsquote

Für die das Gesamtvolumen aus RLV und QZV überschreitenden Leistungen kann hingegen nur ein abgestaffelter Preis vergütet werden. Dieser ist im fachärztlichen Bereich von der Summe aller individuellen Budgetüberschreitungen im Versorgungsbereich und ab 4/2015 im hausärztlichen Bereich von der Summe aller individuellen Budgetüberschreitungen in der jeweiligen Arztgruppe abhängig. Diese so genannte Abstaffelungsquote beläuft sich für das 1. Quartal 2017 im fachärztlichen Bereich auf ca. 6,6 Prozent (Vorjahresquartal 8,0 Prozent) des Euro-EBM-Werts, im hausärztlichen Bereich beträgt sie für Hausärzte ca. 26,0 Prozent und für Kinderärzte ca. 22,7 Prozent (Vorjahresquartal 26,6 bzw. 28,3 Prozent).

Fallzahlzuwachsbegrenzung (FZZB)


Eine FZZB war für 1/2017 im hausärztlichen Versorgungsbereich aufgrund der deutlich unter der Grenze von fünf Prozent liegenden Fallzahlentwicklung sowohl bei den Allgemeinmedizinern (+1,9 Prozent) als auch bei den Kinderärzten (+3,3 Prozent) nicht erforderlich. Auch im fachärztlichen Versorgungsbereich war im 1. Quartal 2017 keine Arztgruppe von einer FZZB betroffen.

Zuschläge für besonders förderungswürdige Leistungen

In Umsetzung der Honorarvereinbarung stellen die Krankenkassen der KVN zur Refinanzierung der genehmigten Praxisbesonderheiten sowie zur Zahlung von Zuschlägen für besonders förderungswürdige Leistungen ein Sonderkontingent in Höhe von jährlich insgesamt ca. 18,2 Mio. Euro zur Verfügung. Die sich für das 1. Quartal 2017 ergebenden Zuschläge für Haus- und Fachärzte sind der nachfolgenden übersicht zu entnehmen.

   Hausärzte Fachärzte
BereichGOPEBM-EBM-Punktwert-ZuschlagPunktwert-Zuschlag
  PunktzahlEurowertzuschlag je GOP-zuschlagje GOP
    [in Cent] [in Euro][in Cent][in Euro]
Besuche01410212,022,320,96932,051,85723,93
Dringende 01411*469,049,390,96934,551,85728,71
Besuche01412**626,065,920,96936,071,857211,63
01413***106,011,16  1,85721,97
01415546,057,490,96935,291,857210,14
ESWL263305.119,0539,030,969349,620,969349,62
Gespräche u.21216150,015,800,96931,450,96931,45
Betreuungs-21220136,014,320,96931,320,96931,32
leistungen 
MRT Mamma344312.193,0230,920,969321,260,969321,26
Naevi flammei10320186,019,590,96931,800,96931,80
10322152,016,010,96931,470,96931,47
10324149,015,690,96931,440,96931,44
Gruppen-35202418,044,020,96934,051,85727,76
therapien35202B418,044,020,96934,051,85727,76
35203418,044,020,96934,051,85727,76
35203B418,044,020,96934,051,85727,76
35211418,044,020,96934,051,85727,76
35222418,044,020,96934,051,85727,76
35222B418,044,020,96934,051,85727,76
35223418,044,020,96934,051,85727,76
35223B418,044,020,96934,051,85727,76
35224211,022,220,96932,051,85723,92
35225211,022,220,96932,051,85723,92
Psychiatrische14220136,014,320,96931,321,85722,53
Leistungen bei
Kindern14221134,014,110,96931,301,85722,49
u. Jugendl.1431141,04,320,96930,401,85720,76


* ohne Bereitschaftsdienst
** ohne Visiten auf Belegstationen
*** Förderung nur für Fachärzte


GKV-Umsatzstatistik - Gesamt


Die nebenstehende Tabelle zeigt als Ergebnis der Arztabrechnung des 1. Quartals 2017 den Honorarumsatz einschließlich Sachkosten vor Abzug von Betriebskosten und Steuern der einzelnen Fachgruppen.

Durch die große Vielfalt der Verrechnungsmöglichkeiten von Honorar in den verschiedensten fachgruppen- und ortsübergreifenden Praxiskonstellationen, Anstellungsverträgen in mehreren Praxen mit nahezu beliebiger Aufteilung der Stundenzahl, Rotation und einem bunten Strauß von begründbaren Ausnahmetatbeständen büßen Fachgruppenwerte generell jedoch immer mehr an Aussagekraft ein.

Der überdurchschnittliche Anstieg des Honorarumsatzes bei den Laborärzten (+15,8 Prozent je Arzt) beruht neben der rückläufigen Arztzahl (-5,9 Prozent) insbesondere auf einem starken Leistungsmengenanstieg im Bereich der speziellen Laboratoriumsuntersuchungen des Kapitels 32.3 EBM. Bei den Fachärzten für psychotherapeutische Medizin resultiert der ausgewiesene Anstieg von +10,2 Prozent je Arzt neben einer Zunahme bei der antragspflichtigen Psychotherapie insbesondere aus der um 4,6 Prozent gesunkenen Arztzahl. Bei den "Sonstigen Ärzten" geht der hohe Zuwachs (+9,3 Prozent je Arzt bei steigender Arztzahl) insbesondere auf entsprechende Steigerungen im Bereich der Strahlentherapie und der Pathologie zurück. Der Rückgang des Honorarumsatzes bei den Angiologen (-2,5 Prozent je Arzt) beruht aufgrund der hohen Abhängigkeit vom RLV in dieser Fachgruppe (RLV-Honoraranteil liegt in 1/2017 bei 72,5 Prozent) auf einer rückläufigen Entwicklung des RLV-Fallwerts.

Spalte (7) der Umsatzstatistik zeigt die weiterhin auffallende beträchtliche Streuung der Fallzahlentwicklung im fachärztlichen Versorgungsbereich.

Umsatzstatistik der Fachgruppen

1/2017 im Vergleich zu 1/2016 - GKV-Honorarumsatz einschl. Sachkosten vor Abzug von Betriebskosten und Steuern

Fachgruppenausgezahltes Honorar in euroFallzahlAnzahl der Ärzteausgezahltes Honorar je Arzt in euro
1/20161/2017Veränd.(%)1/20161/2017Veränd.(%)1/20161/2017Veränd.(%)1/20161/2017Veränd.(%)
12345678910111213141516
Anästhesisten (01)12.032.449,6512.610.137,934,80 75.87779.2054,39 158,58159,210,40 2292321,31 52.543,4554.354,043,45
Augenärzte (04)37.888.760,3539.283.674,813,68 715.779757.6955,86 52,9351,85-2,04 4764841,68 79.598,2481.164,621,97
Chirurgen (07,09,37)22.280.608,5123.215.722,654,20 323.220337.7884,51 68,9368,73-0,29 3153160,32 70.732,0973.467,483,87
Gynäkologen (10,12)59.355.396,9161.164.458,363,05 1.325.7931.359.3912,53 44,7744,990,49 9069090,33 65.513,6867.287,632,71
HNO-Ärzte (13,15)22.863.857,3123.443.342,022,53 535.984575.0057,28 42,6640,77-4,43 3533581,42 64.770,1365.484,201,10
Dermatologen (16)18.238.752,6819.033.236,424,36 477.262505.5665,93 38,2237,65-1,49 2802820,71 65.138,4067.493,753,62
Nephrologen (20)48.854.814,3550.436.435,693,24 45.76448.8936,84 1.067,541.031,57-3,37 1571623,18 311.177,16311.336,020,05
Kardiologen (22)13.712.234,2914.143.219,663,14 194.259209.9558,08 70,5967,36-4,58 1731772,31 79.261,4779.905,200,81
Lungenärzte (29)8.591.121,129.090.293,745,81 129.011136.9126,12 66,5966,40-0,29 89890,00 96.529,45102.138,135,81
Gastroenterologen (34)13.117.049,4113.594.067,903,64 126.025131.0063,95 104,08103,77-0,30 1291311,55 101.682,55103.771,512,05
fachärztl. Internisten (90)10.953.920,2311.400.627,724,08 140.030142.6131,84 78,2379,942,19 128123-3,91 85.577,5092.688,038,31
Hämatologen (92)10.477.763,7511.384.796,098,66 54.25858.3357,51 193,11195,161,06 81832,47 129.355,11137.166,226,04
intern. Rheumatologen (93)4.739.564,105.260.922,3411,00 54.31258.5037,72 87,2789,933,05 47482,13 100.841,79109.602,558,69
Angiologen (97)1.789.020,301.675.314,31-6,36 27.15126.989-0,60 65,8962,07-5,80 2524-4,00 71.560,8169.804,76-2,45
Laborärzte (26,28)33.941.326,2336.974.422,018,94 1.614.3531.650.7552,25 21,0222,406,57 8479-5,95 404.063,41468.030,6615,83
Mund-K.-Gesichtschir. (35)3.802.652,324.182.059,479,98 19.20420.4216,34 198,01204,793,42 1141150,88 33.356,6036.365,739,02
Nervenärzte (38)13.954.283,0313.995.452,920,30 210.273213.3201,45 66,3665,61-1,13 221215-2,71 63.141,5565.095,133,09
Neurologen (95)6.011.393,076.610.542,119,97 100.689111.45710,69 59,7059,31-0,65 1001055,00 60.113,9362.957,544,73
Fachärzte für Psychiatrie
und Psychotherapie (FG 50)8.298.667,828.949.975,087,85 65.59267.9403,58 126,52131,734,12 2322351,29 35.770,1238.085,006,47
Psychother. Medizin (FG 52)3.157.268,273.318.438,025,10 9.1909.7025,57 343,55342,04-0,44 131125-4,58 24.101,2826.547,5010,15
Ki. und Ju.psychiater (FG 40)11.087.752,2212.446.198,3112,25 35.91939.3759,62 308,69316,092,40 1181223,39 93.964,00102.018,028,57
Neurochirurgen (41)2.630.922,132.806.656,626,68 32.70334.9576,89 80,4580,29-0,20 71710,00 37.055,2439.530,376,68
Orthopäden (44)27.875.739,9428.667.234,362,84 548.763587.8437,12 50,8048,77-4,00 4414542,95 63.210,2963.143,69-0,11
Urologen (56)15.379.032,6916.016.846,244,15 281.616299.3946,31 54,6153,50-2,03 2382380,00 64.617,7867.297,674,15
Radiologen (53)
ohne Strahlentherap.30.594.083,9830.985.665,971,28 498.601530.4486,39 61,3658,41-4,81 2262312,21 135.372,05134.137,08-0,91
Nuklearmediziner (59)7.152.902,677.480.577,304,58 90.68799.6539,89 78,8775,07-4,82 69712,90 103.665,26105.360,241,64
Sonstige Ärzte
(47,53-1,63,72,91,94)30.417.759,8534.046.928,4611,93 394.770416.8905,60 77,0581,676,00 2112162,37 144.160,00157.624,679,34
Summe Fachärzte (ohne
erm. Ärzte u. Vertragsther.)479.199.097,18502.217.246,514,80 8.127.0858.510.0114,71 58,9659,010,08 5.6445.6950,90 84.904,1688.185,643,86
hausärztl. Kinderärzte (23)35.938.619,7438.471.904,247,05 592.874604.8672,02 60,6263,604,92 4844860,41 74.253,3579.160,306,61
Allg./Prakt.Ärzte/hausärztl.
Internisten (80)338.170.608,18349.869.616,273,46 5.029.2065.112.9661,67 67,2468,431,77 5.0044.998-0,12 67.580,0670.001,923,58
Summe Hausärzte374.109.227,92388.341.520,513,80 5.622.0805.717.8331,70 66,5467,922,07 5.4885.484-0,07 68.168,5970.813,553,88
Ermächtigte Ärzte26.265.378,2126.556.975,951,11 240.255242.7891,05 109,32109,380,05 1.1441.142-0,17 22.959,2523.254,801,29
Vertragsther. (69,70,71)38.666.522,9342.083.682,588,84 90.95896.2125,78 425,10437,412,90 1.5851.6151,89 24.395,2826.058,016,82
Laborgemeinschaften (25)4.676.760,574.996.820,436,84
Summe zugel., erm. Ärzte
und Vertragstherapeuten922.916.986,81964.196.245,984,47 14.080.37814.566.8453,45 65,5566,190,98 13.86113.9360,54 66.583,7269.187,453,91
Nichtvertragsärzte (75,76)10.373.019,7310.265.071,78-1,04 279.772269.805-3,56 37,0838,052,62
Gesamtsumme (aller Ärzte)
933.290.006,54974.461.317,764,41 14.360.15014.836.6503,32 64,9965,681,06 13.86113.9360,54 67.332,0869.924,033,85

Umsatzstatistik der Augenärzte

1/2017 im Vergleich zu 1/2016 - GKV-Honorarumsatz einschl. Sachkosten vor Abzug von Betriebskosten und Steuern

Fachgruppenausgezahltes Honorar in euroFallzahlAnzahl der Ärzteausgezahltes Honorar je Arzt in euro
1/20161/2017Veränd.(%)1/20161/2017Veränd.(%)1/20161/2017Veränd.(%)1/20161/2017Veränd.(%)
12345678910111213141516
Praxis - rein konservativ11.250.050,2111.065.816,97-1,64 369.833369.9140,02 30,4229,91-1,68 224219-2,23 50.223,4450.528,840,61
Praxis - konserv./operierend23.272.758,4625.165.971,158,13 306.856349.18213,79 75,8472,07-4,97 2272416,17 102.523,17104.423,121,85
Praxis - rein operierend3.365.951,683.051.886,69-9,33 39.09038.599-1,26 86,1179,07-8,18 25250,00 134.638,07122.075,47-9,33
Gesamt 37.888.760,3539.283.674,813,68 715.779757.6955,86 52,9351,85-2,04 4764841,68 79.598,2481.164,621,97


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