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nä 02/2018
aktualisiert am: 15.02.2018

 

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Schwierige Entscheidungen unausweichlich
Traditioneller Neujahrsempfang von KVN und ÄKN in Stade stellte medizinische Versorgung auf dem Land in den Mittelpunkt

Die kleinen Kliniken stehen unter Druck, Landarztpraxen können nicht nachbesetzt werden - wohin steuert die medizinische Versorgung auf dem Land? Eine existenzielle Frage, die auch die Menschen zwischen Weser und Elbe zunehmend beschäftigt. Sie war auch zentrales Thema des traditionellen Neujahrsempfangs von KVN und ÄKN im Ärztehaus Stade am 10. Januar. Auf einer Podiumsdiskussion tauschten sich unter Moderation des Stader Tageblatt-Chefredakteurs Wolfgang Stephan hochkarätige Vertreter von Ärzteschaft und Krankenkassen über Perspektiven und Konzepte für die medizinische Versorgung aus.

Dr. Stephan Brune, Vorsitzender der Bezirksausschusses der KVN-Bezirksstelle Stade, blickte sorgenvoll in die Zukunft - noch sei die Versorgungslage nicht dramatisch, doch die Herausforderungen stünden uns mit dem demographischen Wandel erst noch bevor. Bis zum Jahre 2030 werde mit einem Mehrbedarf von 1.000 Ärzten gerechnet. "Schwierig, aber nicht aussichtslos" charakterisierte auch Jörg Niemann, Leiter des Verbandes des Ersatzkassen, die Situation. Er nahm vor allem die Lage der Krankenhäuser in den Blick. Um jedes kleine Haus in der Fläche werde gekämpft - doch dabei seien manche kleine Kliniken gar nicht erhaltenswert. Sie müssten die ganze Bandbreite der medizinischen Versorgung vorhalten, während die Bevölkerung zunehmend in größere Krankenhäuser ausweiche, und würden dadurch unrentabel. Ein aktuelles Beispiel dafür stand der Runde mit dem Krankenhaus Zeven vor Augen, das bei sinkenden Patientenzahlen Verluste produziert. Noch offen blieb, ob das Krankenhaus tatsächlich wie befürchtet geschlossen wird.

Dabei können nicht nur ökonomische Faktoren den Ausschlag geben. "Wir können eine solche Schließung nicht von heute auf morgen verkraften", so Mark Barjenbruch, Vorstandsvorsitzender der KVN. Denn auch die ambulante Versorgung leide zunehmend unter Engpässen. Werde ein Krankenhaus geschlossen, könnten die Niedergelassenen die Mehrbelastung nicht ad hoc kompensieren. Und neue Facharztstellen ließen sich nicht kurzfristig schaffen. Die entscheidende Frage sei, welche Standorte gebraucht würden und wo die Menschen hingingen. Die Wünsche der Menschen müssten wahrgenommen werden. Dann müsse man mit der Politik sachlich über die Standorte diskutieren.

Als Dauerbrenner erwies sich auch das Thema "Ärztemangel". Absolut nehme die Zahl der niedergelassenen Ärzte zu, doch Stephan Brune warnte vor einer Verharmlosung des Themas. Die Zahl der kranken Menschen steige schneller als die Zahl der Ärzte. Die seien zudem ungünstig verteilt: In Städten herrsche teilweise überversorgung, auf dem Lande würden viele Ärzte statt im ambulanten Bereich in überzähligen Kliniken arbeiten. Dr. Volker von der Damerau-Dambrowski sah ein Grundübel auch in der strikten Trennung von ambulantem und stationärem Sektor. Mittlerweile gingen die Menschen auch mit Bagatellerkrankungen in die Krankenhäuser. Die übergänge zwischen den Sektoren müssten fließender werden. Das sah auch Mark Barjenbruch so: "Beide Bereiche sind noch Lichtjahre voneinander entfernt."

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Neujahrsempfang in Wilhelmshaven setzte politische Akzente

Der traditionelle Neujahrsempfang der ÄKN und der KVN, Bezirksstellen Wilhelmshaven, am 28. Januar geriet in Anwesenheit der nds. Sozialministerin Dr. Carola Reimann und des KVN-Vorstandsvorsitzenden Mark Barjenbruch zur Bestandsaufnahme der aktuellen Gesundheitspolitik. Dr. med. Andreas Klose, Vorsitzender des Bezirksausschusses der KVN Bezirksstelle Wilhelmshaven, kritisierte die von den Krankenkassen beabsichtigte Zentralisierung der Zulassungsausschüsse aufs Schärfste und betonte die Bedeutung des Erfordernisses zum Erhalt der Regionalität in der ärztlichen Selbstverwaltung. Angesichts der anhaltenden politischen Kontroverse um eine Reform der Krankenversicherungen betonte Klose, dass alle Vertragsärzte die Patienten unabhängig von ihrer Kassenzugehörigkeit nach demselben hohen medizinischen Standard behandeln würden. Eine "Zweiklassenmedizin" werde nicht durch das parallele Bestehen von GKV und PKV hervorgerufen, sondern durch die vom Gesetzgeber festgelegte Budgetierung der Leistungen. Sozialministerin Reimann gab in ihrer Ansprache einen überblick über ihre gesundheitspolitischen Vorhaben. Neben der überwindung des Ärztemangels sah sie eine zentrale Herausforderung in der Weiterentwicklung der Digitalisierung im Gesundheitswesen, z.B. der Telemedizin.



Das ärztliche Berufsbild im Wandel

free chat on mobile online Neujahrsempfang der Bezirksstelle Hildesheim befasste sich mit der Zukunft der Medizin zwischen Ärztemangel und Digitalisierung
Neujahrsempfang auch in Hildesheim - für die kleinste Bezirksstelle der KVN war die Veranstaltung am 28. Januar eine Premiere. Nach einem Grußwort des Landrates des Landkreises Hildesheim, Olav Levonen, sprach der stellv. Vorstandsvorsitzende der KVN, Dr. Jörg Berling, zu den Perspektiven der ambulanten medizinischen Versorgung im Rahmen der gegenwärtigen politischen Situation.

Der Trend, so Berling, sei gekennzeichnet durch die stetige Zunahme der Zahl der angestellten Ärzte gegenüber der Zahl der zugelassenen und den steigenden Anteil der Ärztinnen. Auch bei konstanter Kopfzahl verringere sich dadurch tendenziell das quantitative Leistungsangebot. Denn die angestellten Ärzte erreichten in aller Regel nicht die Versorgungsleistung eines selbständig Niedergelassenen.

Neue Möglichkeiten für die ärztliche Versorgung könnten sich durch die Digitalisierung ergeben. eHealth und Telemedizin führten dazu, die ärztliche Tätigkeit, zum Beispiel bei der Diagnostik bildgebender Verfahren, durch Programme zu unterstützen, die ärztliche Arbeitszeit einsparen könnten.

Anschließend sprach die Vorsitzende des Bezirksausschusses, Dr. Petra Lattmann, über Möglichkeiten und Konzepte für die Nachwuchsgewinnung in der ambulanten Medizin. Beispielhaft hob sie das Projekt in der Region Leinebergland hervor, in dem Vertreter der Kommunen gemeinsam mit den Ärzten versuchen, Wege zu finden, die Region für die Niederlassung neuer Ärztinnen und Ärzte attraktiver zu machen.

Auch Dr. Lattmann ging auf den Wandel ein, der sich im ärztlichen Berufsbild abzeichnet. Sie machte deutlich, dass die jungen Ärztinnen und Ärzte über die Arbeit für den Patienten nicht die eigenen persönlichen und familiären Belange zurückstellen möchten. Im "Genfer Gelöbnis" werde nicht nur ausdrücklich erwähnt, dass Gesundheit und Wohlergehen der Patienten oberstes Anliegen der Ärzte seien, sondern auch gefordert, dass der Arzt auf seine eigene Gesundheit, sein Wohlergehen und seine Fähigkeiten achten solle, um eine Behandlung auf höchstem Niveau leisten zu können.

In der Budgetierung sah die Vorsitzende ein großes Hemmnis bei der Versorgung der Patienten, das auch im Interesse der Nachwuchsgewinnung beseitigt werden sollte. Hilfreich für die Steigerung der Attraktivität der vertragsärztlichen Tätigkeit sei aber auch eine Flexibilisierung des Zulassungsrechts, um mehr Formen gemeinsamer Tätigkeit, auch in gesperrten Bereichen, zu ermöglichen.

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16. Göttinger Austauschabend zwischen Studierenden und Niedergelassenen

Am Abend des 14. Dezembers 2017 fand der traditionelle Winter-Austauschabend zwischen Medizinstudenten/innen und Niedergelassenen in der Cafeteria der KVN-Bezirksstelle Göttingen statt. Etwa 70 Gäste, hauptsächlich aus dem Kreis der Studierenden und der Ärzteschaft, aber auch aus Selbstverwaltung, Steuerberatung und Bank waren bei kalt/warmen Getränken und leckerem Buffet dieses Mal mit dabei, darunter auch der stellv. Vorstandsvorsitzende der KVN, Dr. Jörg Berling. Neben der Gelegenheit, den Studierenden das Beratungsportfolio und die Förderprogramme der KVN für Studierende vorzustellen, stand auch dieses Mal wieder der persönliche Kontakt untereinander im Vordergrund. Die anwesenden Ärztinnen und Ärzte nahmen sich wie immer sehr viel Zeit, die verschiedensten Fragen rund um die Niederlassung zu beantworten und mit manchen Vorurteilen aufzuräumen. Auch Einladungen zu Hospitationen und Studierendenpatenschaften wurden wieder ausgesprochen. Später am Abend folgte dann noch eine Verlosungsaktion der ApoBank Göttingen. Nach der tollen Stimmung an diesem Abend rechnet die KVN für den Sommer mit gleichem Andrang.




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