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nä 02/2018
aktualisiert am: 15.02.2018

 

  Praxis & Versorgung

singlebörse friendscout24 deutschland „Die Welt geht nicht unter“

Entwarnung beim TI-Rollout: Die ersten Praxen haben den TI-Anschluss schon hinter sich gebracht – ohne größere Probleme


 

Dem Anschluss der Praxen an die Telematik-Infrastruktur steht technisch nichts mehr im Wege. Seit die Gematik noch im Dezember die ersten technischen Komponenten zugelassen hat, nimmt der TI-Rollout unwiderruflich Fahrt auf. Zwei niedersächsische Arztpraxen haben sich schon sehr frühzeitig entschieden, den TI-Anschluss durchzuführen. übereinstimmende Erfahrung: Die Installation lässt sich ohne größere Probleme in den Griff bekommen - und stört auch nicht den Praxisablauf.

Bereits Ende des vergangenen Jahres wurden die notwendigen Installationsarbeiten in der Praxis am Wall (Gelenkzentrum Schaumburg) in Rinteln durchgeführt. "Für den frühen Anschluss sprach aus meiner Sicht vor allem die sinkende Förderung für die Anschaffung des TI-Konnektors", so Dr. Peter Kalbe, Facharzt für Chirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie. Angefangen bei 2.620 Euro im dritten Quartal 2017 reduziert sich dieser Betrag in den Folgequartalen um jeweils 10 Prozent. Ab dem dritten Quartal 2018 bleibt der Betrag dann konstant bei 720 Euro für den Konnektor.

"Letztlich wollten wir mit dem frühen Einstieg auch einfach auf der sicheren Seite sein", führt Kalbe noch einen weiteren Grund an. "Uns war es lieber, die freie Terminwahl zu haben, als zum Jahresende 2018, wenn es zeitlich eng wird, unter Druck zu geraten. Schließlich müssten wir bis Ende des Jahres sowieso angebunden sein. Wenn plötzlich alle zeitgleich reagieren, können die Termine zum Schluss knapp werden."

Der Rintelner Chirurg sieht sich als Vorreiter bei der Vernetzung. "Daher wollten wir auch ein Zeichen setzen und aus eigener Erfahrung bestätigen, dass der Praxisbetrieb durch den Online-Abgleich der Versichertenkarten nicht nachhaltig gestört wird. Einen echten Mehrwert für unsere Praxis verspreche ich mir durch die Einführung des elektronischen Arztbriefes." Im Gelenkzentrum Schaumburg wurde die TI-Anbindung durch den örtlichen Vertriebs- und Servicepartner für die Praxisverwaltungssoftware durchgeführt, der mit der Technik der Praxis bestens vertraut war. "Die Zusammenarbeit mit der Firma vor Ort hat sich seit langem eingespielt. Das war beim TI-Anschluss von großem Vorteil", erinnert sich Kalbe. Denn anfänglich klappte es nicht mit der Freischaltung der SMC-B-Karte, und dann gab es bei der Authentifizierung des Konnektors Probleme. "Hier besteht noch Nachbesserungsbedarf", macht Kalbe klar. "Ich empfehle jedem Kollegen, die Installation von Fachleuten vornehmen zu lassen."
Diese Anlaufschwierigkeiten sind jetzt vergessen. "Seit einer Woche höre ich nichts mehr dazu von meinen Mitarbeiterinnen", so der Chirurg. "Das System ist sehr schnell, obwohl wir hier nur eine 6000er DSL-Leitung haben. Wir arbeiten eigentlich wie vorher."

Nadelöhr PIN-Freischaltung


Ganz ähnliche Erfahrungen hat auch Dr. Thomas Fischer gemacht. Er hat ebenfalls seinen PVS-Hersteller beauftragt. "Alles ist glatt gelaufen", berichtet der Göttinger Hausarzt. "Der Techniker hat etwa drei Stunden für die Installation der Hardware benötigt. Dann gab es aber beim Freischalten der die SMC-B-Card immer wieder Fehlermeldungen." Kritik übt Fischer an dem Online-Portal der Bundesdruckerei, das sich in dieser Situation als wenig hilfreich erwies. "Die Site ist nicht sehr übersichtlich. Aber dann hat sich die Service-Hotline der Bundesdruckerei ausgesprochen kompetent und nett gezeigt. Mit ihrer Hilfe ließen sich dann unsere Anlaufschwierigkeiten überwinden."

Störungen im Praxisablauf konnte der Hausarzt nicht feststellen. "Das lag auch mit daran, dass wir zwei Anmelderechner haben. Als wir die Freischaltung für den einen durchgeführt hatten, war nur wenige Augenblicke später auch der zweite freigeschaltet. Dafür brauchten wir keine neue SMC-B-Card. Insgesamt war das ein sehr geschmeidiger Ablauf", resümiert der Hausarzt. "Die Welt geht nicht unter."

Auch deshalb nicht, weil die Hardware termingerecht geliefert und installiert worden ist. Fischer hatte frühzeitig bestellt und sich im Vertrag zusichern lassen, "dass der PVS-Hersteller die Differenz übernimmt, falls ich wegen Lieferschwierigkeiten von der KVN nur eine geringere Erstattungssumme erhalten sollte, die die Installationskosten nicht abdeckt." Aber das war gar nicht nötig.

Reibungsloser Betrieb


Mittlerweile hat sich das System als voll praxistauglich erwiesen. "Die Anmeldung läuft tadellos. Bei den meisten Versichertenkarten beträgt die Reaktionszeit 1-3 Sekunden, bei wenigen dauert es auch mal 5-6 Sekunden." Nur bei einer Kasse komme es noch häufiger zu Fehlermeldungen. "Da müssen wir dann immer einen Notfallschein ausstellen, weil die Kasse nicht jedes Mal ein Ersatzverfahren durchführen möchte. Das ist lästig." Aber die Kasse ist informiert und arbeitet an einer Lösung.

Fischer steht der IT-Technik im Gesundheitswesen aufgeschlossen gegenüber. Aber die rasanten Zugriffszeiten übertreffen seine Erwartungen. Er hatte sich letztes Jahr auf der "Medica" bei seinem PVS-Hersteller den Stammdaten-Abgleich einmal demonstrieren lassen. Da kam das System auf 7-9 Sekunden. "Ich meinte dann: Na ja, hier haben Sie ja auch bewusst Optimalbedingungen eingerichtet." - "Nein, sagte mein Gesprächspartner, wir müssen das LTE-Netz mit allen Messebesuchern teilen. Deshalb sind wir so langsam!"

In der Göttinger Praxis steht ein 100 MB DSL-Netz zur Verfügung. Das sorgt natürlich für Geschwindigkeit. "Es sind beim Stammdatenabgleich aber auch nur kleine Datenpakete", räumt Fischer ein. "Das wird anders, wenn die Anwendung kommt, die für uns Ärzte erstmals einen echten Benefit bringt: der elektronische Arztbrief."

Der Göttinger Hausarzt wartet schon darauf. Er sieht Deutschland bei der digitalen Vernetzung weit zurück liegen. Das hört er auch von seinen Patienten. "Wir haben hier einen Migrantenanteil von 60 Prozent. Als wir denen das neue Anmeldeverfahren erklärten, hieß es schon einmal: ´Was, das hattet ihr noch nicht?´"

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Pressestelle der KVN
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